Montag, 1. August 2016

[Rezension] Obsidian - Schattendunkel


 
Obsidian - Schattendunkel | Jennifer L. Armentrout | Carlsen | 25. April 2014 | 18,99€ (Hardcover)

Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

Ich gehöre definitiv zu denjenigen, die Jennifer L. Armentrout mit Obsidian in ihren Bann gezogen hat. Der erste Band der Lux-Reihe hat mir unglaublich gut gefallen, obwohl ich schon sagen muss, dass es so einige Parallelen zu der Bis(s)- Reihe von Stephenie Meyer gegeben hat. Menschenmädchen verliebt sich in einen übernatürlichen Jungen, Junge stößt sie weg, um sie zu beschützen, der Kampf gegen das "Böse" und am Ende siegt die Liebe. Okay, nicht ganz... aber kommt dem schon sehr nah.
Ich war zunächst ein wenig enttäuscht, als ich die ersten Parallelen erkannt habe, nicht nur in der Story sondern auch im Setting. Da hat mich die Waldszene, in der Daemon Katy die Wahrheit erzählt, doch stark an Edwards Offenbarung erinnert.
Die Charaktere, vor allem Daemon und Katy, fand ich gut herausgearbeitet, jedoch hätte ich beiden zu gerne eine Stange über den Schädel gezogen. Daemon ist der typische Bad Boy und Katy das Opfer, was sich zunächst nicht richtig wehren kann, nach und nach aber an Mut gewinnt und schlussendlich auch mal den ein oder anderen Spruch über die Lippen bringt. Allerdings hätte mir Katy von vornerein als Kick-Ass besser gefallen, da dieses "schwache Mädchen-starker Junge" zu klischeehaft ist.
Der Schreibstil ist locker, so dass das Buch schnell zu lesen ist und ich mir viele Male das Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Trotz der Parallelen zur Bis(s)-Reihe und dem ein oder anderen Klischee, was sich wohl oder übel bei einer solchen Grundstory nicht vermeiden lässt, gelingt es Jennifer L. Armentrout, mich in die Welt von Obsidian versinken zu lassen. Ich bin gespannt, wie sich die Story und die Charaktere in den Folgebänden entwickeln.

 4,5 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Auch ich fand Obsidian ziemlich gut, auch wenn ich den Hype nicht ganz verstanden habe. Die Biss-Reihe habe ich bisher noch nicht gelesen, weshalb mich die Parallelen auch nicht stören konnten. =P Ich habe jetzt aber öfters gelesen, dass das nur in Band 1 so ist und sich danach scheinbar eine komplett eigene Storyline abseits der Biss-Bücher entwickeln soll. Also du hast da auf jeden Fall noch etwas, worauf du dich freuen kannst. Mir fehlt jetzt nur noch der letzte Band der Reihe und darauf freue ich mich so riesig. Vor allem, weil der vorletzte Band so genial, spannend und fesselnd war. *O* Da kann ich nur noch viel Spaß mit dem Rest der Reihe wünschen. ♥

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    1. Ja, das mit den Parallelen hat sich dann auch ab Band 2 im Sand verlaufen. Habe jetzt noch die restlichen sechzig Seiten von Opposition zu lesen und bin dann fertig, diese Reihe zu suchten :D Wobei ich auf einem anderen Blog gelesen habe, dass es den ersten aus Daemons Sicht geben wird und ein Spin-Off über einen Arum o.O Bin gespannt wie du den letzten Band finden wirst :)

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  2. Hallo Lou,

    tolle Rezension und toller Blog! :-)
    Ich möchte dieses Buch unbedingt noch lesen, danke für deine Meinung :-)
    Gerne bleibe ich als Leserin da.

    Liebe Grüße,
    Vanessa
    vanessasbuecherregal.blogspot.de

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